Das Kulturtier

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Wenn ich für etwas Experte bin, dann für innovative Wertschöpfung

wobei 'innovativ' und 'Wert' oft nicht einhergehen. Ich befasse mich berufsmäßig mit dem Unbekannten und wie daraus etwas Wertvolles werden kann, oder eben auch nicht. Da mischen sich oft Idee, Wunsch, Hoffnung und die eigene Wahrnehmung und am Ende gewinnt immer die Evolution: es kommt anders als erwartet. Die Gegenteilstheorie beschreibt das grundsätzlich, der Innovationsblog im speziellen.

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16. November 2020, 21:23

Innovation

Ganz neue Idee, in einem Innovationsblog über Innovation schreiben. Doch es muss sein, denn es nervt mal wieder. Können die nicht mal aufhören damit? Die Innovation der Digitalen Welle, die da über uns rollt, hat längst jeden Sinn verloren und ist zum reinen Selbstzweck geworden, zumindest was die Digitalsysteme betrifft, die von globalen Konzernen auf uns gemeine Privatnutzer losgelassen werden. Sie haben längst den Punkt überschritten, an dem etwas Neues noch Wert schafft. Sie machen das Neue einfach, weil sie da sind und sie keine bessere Idee haben. Denn was hätten sie für einen Daseinsgrund, wenn sie alles einfach lassen würden, wie es ist? Das ist ein Problem. Mein neuer Bürocomputer erkennt jetzt, in welcher Sprache ich arbeite und stellt dementsprechend die Tastatur um. Er ignoriert dabei, dass die Tastatur am Laptop ja die gleiche bleibt, aber das ist ihm egal, wer hat auch noch echte Tastaturen? Dann tippe ich statt Z Y, statt linken Klammern rechte … und so weiter. Das ist wie Kinder, die sich Geheimschriften ausdenken. Oder Geheimsprachen.
Dabei ist Sprache etwas Verbindendes, sogar mehr, etwas Verbindliches. Das führt mich zurück auf das Wort Innovation, was ja „Erneuerung“ bedeutet. Etwas weiter eingegrenzt könnte man das Wort „Fortschritt“ benutzen, das macht noch deutlicher, was ich meine. Fortschritt kennt keine Richtung, er meint einfach „Fort“: weg von „hier“. Das ist das Dilemma der Innovation von heute. Sie ändert ihre Richtung nicht. Solange, bis auch der letzte kapiert hat, dass es Zeit wäre für etwas Neues.

Redakteur

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08. November 2020, 21:25

Glaube

Es steckt eine besondere Macht im Glauben. Gestern war ich wie viele, viele weitere erleichtert und bewegt vom Ausgang der US Wahlen. Wir hatten alle gehofft. Der Gewinner hatte gekämpft gegen einen, dessen Anhänger in erster Linie sehr gläubig waren und damit seit langem nicht mehr erreichbar für Argumente, die von diesem Glauben abwichen, seien sie noch so faktisch.
Will sagen: Glaube, besonders in der Gruppe, macht stark. Das war eine der frühen Innovationen der Menschheit, ich würde sagen, ohne zu glauben säßen die Menschen heute noch in der Savanne und würden auf fußlahme Antilopen warten, die sie erlegen können. Der Glaube hat sie erst dazu gebracht, sich Dinge zu trauen, die jenseits des faktisch Möglichen waren. Staaten zu gründen, Städte zu bauen, etwas so verrücktes wie Geld zu erfinden. Den Glauben dann praktisch auf einen Gott und noch weiter auf Glaubensregeln abzubilden war dann nur noch eine pragmatische Konsequenz, wenn die Möglichkeiten, die Glaube bietet, einmal erkannt sind.
Mich haben in den vergangenen Wochen die Menschen unheimlich genervt, die meinten: „Ich sage Euch, er wird wieder gewinnen“. Wer nicht an den Sieg glaubt, kann nicht gewinnen. All diese Leute haben sich damit in eine Stimmung der Verlierer gedrückt, die sich wegducken, damit ihnen hoffentlich niemand etwas tut.
Glaube ist der Innovationsmotor an sich. Auch all die Digitalisierer, die unsere Welt gerade in eine völlig ungewisse Zukunft katapultieren, sind Gläubige. Sie glauben an den Gott der Technik, die Gnade der Algorithmen, die Erlösung durch künstliche Intelligenz. Hat das irgendeine rationale Grundlage?
Vielleicht könnte man es so sagen: Vernunft erhält die Welt, Glaube verändert sie.
Das könnte mein nächster ‚Satz der Woche‘ werden.

Redakteur

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02. November 2020, 21:23

Prinzipien

Letzter Abend vor dem „Lockdown Light“, noch einmal ins Restaurant, die Gesprächsthemen bleiben die gleichen, Corona und USA. Beide vermischen sich irritierend, die Stimmung liegt zwischen Sarkasmus und Resignation. Hier eine Politik der Notbremse, mit Maßnahmen, die teils hart an der Sinngrenze sind und denen die Verzweiflung des „Tu doch was“ anzusehen ist, dort Zerfleischung, weil eine Gesellschaft in der Optimierung des Individuellen ihr einigendes Gerüst verloren hat. Ab morgen sind wir wieder privat und schauen zu, wie die Welt sich zerrüttet. Zerrütten wir mit?
Eigentlich ein guter Nährboden für Innovation. Das haben als erstes die Populisten gerochen und laben sich an der Kraft der Verzweiflung.
Mit fällt da ein alter Begriff ein: Die Prinzipien. Haben wir welche? Ich wüsste keines, das ich zitieren könnte, außer dem Grundgesetz, das in dem Zusammenhang aber sehr abstrakt ist.
Prinzipien haben zwei Eigenschaften: Sie einigen und sie sind nicht verhandelbar. Man muss sie nicht unbedingt teilen, aber wenn man sie benennen kann, kann man sich arrangieren. Prinzipien schaffen einen Rahmen, der das Gespräch ermöglicht, und das haben wir dringend nötig.
Wir sollten uns mit Prinzipien befassen. Im Zusammenhang mit Corona, im Zusammenhang mit unserer Gesellschaft, im Zusammenhang mit denen, die unsere Gesellschaft angreifen.
Das wäre, obwohl es etwas sehr altes ist, innovativ.

Redakteur

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27. Oktober 2020, 21:10

Astrophysik

Vom ganz kleinen zum ganz großen, die Astrophysik geht an die Grenzen des Erfassbaren. Wunderbar. Ihre letzten Meldungen zu schwarzen Löchern fand auch ich überzeugend, nämlich dass vermutlich das Universum von viel mehr schwarzen Löchern durchsetzt ist, als gedacht. Weiter, dass die nicht irgendwann, sondern gleich zu Beginn entstanden sind und die dunkle Materie bilden, nach der alle seit Jahrzehnten so heftig fahnden. In meinen laienhaften Augen lässt dieses Modell als letzte echte Unbekannte die Schwerkraft zurück, die die schwarzen Löcher und alles Weitere im Universum zusammenhält. Keiner hat auch nur eine Idee, woher sie kommt.
Ich behaupte ja, sie ist das offene Ende, das jedes System braucht, da es in sich selbst nicht erklärbar ist (siehe mein Blog zu Gödel vom 5.10.).
Damit wäre die Schwerkraft die Brücke nach außerhalb des Universums. Vor den Urknall, in andere, unbekannte Dimensionen. Das Interessante: Die Schwerkraft ist wirklich überall. Sie sorgt dafür, dass alles sich mit allem anzieht. Sogar das Licht. Ist das Innovativ? Nicht unbedingt, aber es macht Spaß, darüber nachzudenken, mir zumindest.

Redakteur

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20. Oktober 2020, 21:47

Emotional Selling

Es war meines Wissens nach Daniel Kahnemann der mit „Thinking Fast and Slow“ die Erkenntnis unter die Leute gebracht hat, dass der Mensch Entscheidungen nicht nach einer ökonomischen Vernunft sondern vielmehr emotional fällt. Er hat damit die Ökonomie entthront und stattdessen die Psychologie, bis dahin eine verdächtige Wissenschaft der menschlichen Untiefen, an den vordersten Rang der Weltbühne geschoben. Seitdem werden wir emotional bedient. Zunächst nach bestem Wissen und Gewissen aber schon länger, dem Digitalen Fortschritt sei Dank, durch Künstliche Intelligenz berechnet und optimiert.
Und es ist unendlich anstrengend. Auf einmal müssen wir viel mehr in emotionale Abwehr investieren. Wir werden bombardiert mit emotionalem Overkill, jedes noch so banale Erlebnis ist ‚exciting‘ und jede Begegnung mit Menschen, die ein kommerzielles Interesse haben, ein Akt extremer Verblendung. Wer Immobilienanzeigen liest erstickt schon lange in schmückenden Adjektiven, inzwischen ziehen sie in die Moderation von Ereignissen ein und, der Sünde höchste Form, auch in die Presse. Es nervt. Wenn du nicht mehr glauben kannst, was du erfährst, weil du erst einmal all die Deko von der Botschaft abkratzen musst um herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Es ist eine Entwürdigung der Kommunikation, weil Sender und Empfänger sich dabei entfremden und das Vertrauen, das dringend dazugehört, Stück für Stück zerfällt.
Emotional Selling ist eine schlechte Idee. Zumindest in der Überdosis. Die klassische Verführung, ein uraltes Mittel der Kommunikation, gerade in heiklen Angelegenheiten, hat sich aber immer der gleichen Mittel bedient. Sie war sich aber stets bewusst, dass der Flirt etwas besonderes ist. Die Grenze zu erkennen, wann ich mir den Flirt erlauben kann und wann ich ‚gemein‘ werde. Das ist Kultur. Dazu braucht es keine Innovation.

Redakteur

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13. Oktober 2020, 20:53

Überfunktion

Heute muss ich mal wieder mosern. Meine Virtual Conference Software hat sich wieder mal selbst aktualisiert und weiß nun noch besser, was ich will. Etwa mit Mousover und vorausschauendem Handeln. Ich erläutere oft Bilder und nutze dazu die Maus als Zeiger. Wenn ich nun mit der Maus aus Versehen etwas zu weit gehe, in die Nähe irgendeines Kommandofeldes, macht das System sofort willfährig irgendetwas völlig Irres. Schaltet mich stumm, ändert den Anzeigemodus, tauscht Fenster aus – was man halt alles so können kann, wenn man will. Ich fürchte schon Gesichtserkennung, Gestenerkennung und so, das wird ein Chaos.
Das Problem: Die Entwickler können einfach nicht aufhören, wenn etwas mal gut ist. Immer muss etwas hinterher und das ist meistens nur aus einem sehr reduzierten Horizont heraus gedacht, vermutlich einer Studie mit Erkenntnissen wie: ‚Wenn Nutzer eine Applikation verlassen wollen wischen sie vorher meistens mit der Maus rum und suchen den Exit Knopf‘ - also schließen wir Applikationen, wenn Nutzer mit der Maus herumwischen. Nett gedacht, stolz vorgeführt als Fortschritt - aber in eine völlig unsinnige Richtung,
Das ist aber ein echtes Grundsatzproblem unserer HighTech Hype Zeit. Um als Anbieter immer weiter zu wachsen, noch wertvoller zu werden, noch wichtiger, braucht es dauernd Nachschub – auch wenn längst keiner mehr etwas braucht. Fällt der mal aus, bricht die Aktie ein und aus ist es mit dem Guru Status an der Börse und an den Bühnen der Welt.
So zerstört sich der Fortschritt selbst. Die Revolution frisst ihre Kinder, die Götter begeben sich in immer irrere Schlachten, bis sie eines Tages doch entthront werden.
Offenbar sind wir so. Aber ohne Zerstörung keine Erneuerung, und Erneuerung, das finden wir am allertollsten.

Redakteur

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05. Oktober 2020, 21:33

Gödel

Heute Morgen beim Zähneputzen überkam mich die Erkenntnis, dass Kurt Gödels Unvollständigkeitssatz ja eigentlich ein Gottesbeweis ist. Für Nicht-Mathematiker: Kurt Gödel ist der (meiner Ansicht nach) wichtigste Mathematiker aller Zeiten, der bewiesen hat, dass in keinem widerspruchsfreien System jede Aussage bewiesen werden kann. Ich habe dann recherchiert und entdeckt dass Gödel da selbst auch schon draufgekommen ist, es aber verschwiegen hatte, da er die gesellschaftlichen Konsequenzen fürchtete.
Mich hat es aus einem anderen Grund bewegt. Es geht um die Vernunft und unsere derzeitige Sehnsucht danach, die Welt nach deren Kriterien richtig zu behandeln. Und um die Erfahrung, dass das nicht klappt, was wir derzeit an den vielen Ausbrechern sehen, die sich die tollsten Theorien aus der Welt der Unvernunft ausdenken. In einem haben sie nämlich nach dem Satz von Gödel recht: Es muss etwas geben, dass sich der Vernunft entzieht, aber notwendig ist, damit das alles, unsere ganze Idee von der Welt, irgendwie zusammenhält. Was das ist, ist unerklärlich, es kann beliebig klein oder beliebig groß sein, wir wissen es nicht und daher gibt es viele Meinungen darüber.
Und das ist gut so. Damit müssen wir leben und uns immer wieder streiten. Unsere Ahnen haben Götter daraus gemacht, an sich keine schlechte Idee, solange die nicht zu mächtig werden.

Redakteur

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27. September 2020, 21:45

Krimis

Eines der uninnovativsten Formate ist der Krimi. Gerade in Zeiten der Veränderung und der Unsicherheit ist er eine Bremse. Grund ist das Format, das immer Gute und Böse braucht, Opfer und Täter. Das ist in Zeiten des Suchens, des neu Auslotens von Richtig und Falsch fatal. Es wird zwar immer wieder versucht, diese schlichten Muster zu durchbrechen, Ambivalenzen zu zeigen, aber die Botschaft am Schluss ist doch immer die gleiche: Füge Dich der Ordnung. Der Krimi ist ein Wohlfühlformat, das Gruseln erlaubt im sicheren Gefühl, es kommt einer und rettet das Ganze. Nicht umsonst sind Krimis derzeit das beliebteste Fernsehformat, einfach, zuverlässig und beliebig austauschbar: England, Schweden, Südafrika, Bad Tölz, Nordseeküste, Spreewald, der Hintergrund ist beliebig und wird zur Touristikwerbung benutzt.
Krimis sind mediale Wegwerfprodukte. Innovation geht anders.

Redakteur

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23. September 2020, 22:25

Touchfeld Herdplatten

Eine der missglücktesten Innovationen, die es dennoch in den Alltag geschafft haben. Einher mit der Trennung von Herdplatte und Backofen kam das Touchfeld auf die Herdplatte. Damit konnten die Schalter an der Front wegfallen und dort eine Schublade einziehen. Ein Gewinn an Platz und Funktionalität, so die Aussage.
Aber es funktioniert nicht. Und ich besitze ein Modell eines angesehenen deutschen Herstellers!
Wenn das Feld überhaupt reagiert, was selten der Fall ist, geht es umständlich und langsam. Für alle die noch nie gekocht haben - und dazu zählen offenbar die Schöpfer des Touchfeldes: es geht hier um Hitze und auch um Geschwindigkeit. Wenn etwas überkocht, wenn etwas anbrennt, wenn vieles zugleich passiert, dann muss es zuverlässig und schnell gehen. Und genau dies Beides kann das Touchfeld nicht.
Es ist überhaupt erstaunlich, dass in einer Zeit, in der Sicherheit als höchstes Gut gilt, ein Kochfeld verkauft werden darf, das man nicht zuverlässig ausschalten kann. Hier haben sich allerlei Kräfte des Innovationshungers vereint und etwas gründlich verkorkst.
In den Internet Usergruppen ist von sensorischen Schwankungen die Rede, die einen Toleranzbereich hätten. Das ist so, als ob halt nur manche Bremsen bei Autos funktionierten. Und es gibt als einzigen funktionierenden Ausweg den Tipp, beim Touch anstelle der Finger Korken zu benutzen. Die stark improvisierte Erlösung aus dem Drama. Es lebe der Wein! Und zwar der mit Korken! Wer keinen Alkohol mag – dem kann nicht geholfen werden.

Redakteur

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20. September 2020, 23:09

Entscheidungen

Wer ist Cooler: Macher oder Entscheider? Evolutionär gesehen ist das ein wichtiger Unterschied. Macher machen, sie fragen nicht lange, sie schaffen Wirklichkeit indem sie etwas tun. Das ist die Löwin, die die Beute fängt, der Bauer, der das Feld pflügt, die Chefin, die ihre Leute motiviert. Machen ist konkret, das Umsetzen des Willens und der Stärke. Machen ist nicht evolutionär, nicht innovativ sondern einfach da. Machen ist das Manifestieren des Gegebenen.
Anders ist es mit dem Entscheiden. Hier steht die Welt still zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten, keine hat die natürliche Vorherrschaft des Machens, deshalb harren sie einer Entscheidung.
Allerdings: die Welt würde weiter existieren, auch ohne Entscheidungen. Entscheidungen verändern sie daher gar nicht, könnte man sagen, Entscheidungen passieren einfach. Bleibt die Frage: Existieren Entscheidungen eigentlich?
Das ist wie mit dem freien Willen. Ich glaube, er existiert. Es gibt Momente mit mehreren Möglichkeiten und Entscheidungen, bewusste und unbewusste. Und sie bewirken viel. Sie lenken die Welt in eine Richtung mit der sich andere dann herumschlagen müssen.
Es ist die Frage, ob Entscheiden das Privileg des Menschen ist, ich glaube Nein. Ein Leittier im Rudel entscheidet genauso und ein Wurm bei Regen entscheidet ebenfalls, ob er sich eingräbt oder auftaucht. Wie er sich entscheidet, entscheidet oft über Leben und Tod und damit verändert die Entscheidung die Welt. Der eine Wurm überlebt, der andere nicht, und der eine vererbt seine Motive an seine Nachkommen, der andere nicht. Das Entscheiden beschleunigt die Evolution, das Machen sichert mehr den Status Quo.
Und der Mensch hat das Entscheiden perfektioniert, und noch mehr, das Schaffen von Möglichkeiten zur Entscheidung perfektioniert. Er entscheidet sich aber gar nicht gerne, er leidet darunter und fände es viel angenehmer, wenn das andere tun. Doch es ist nur das Entscheiden, dass ihn über andere erhebt. Das Machen, das können immer noch andere besser. Viren greifen an ohne nachzudenken, Mücken genauso und Ameisen und Ratten kennen keine Gnade im Umsetzen ihrer Konzepte.
Der Mensch wäre so gerne Macher. Und nicht innovativ. Aber er muss Entscheider sein, weil er nun mal nur das gut kann. Das ist sein Dilemma. Doch damit bleibt er innovativ.

Redakteur

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