Kulturtier

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Digitalisierungsstratege - Mit einer exponierten Position in der globalen Softwareindustrie kann ich das, was wir "Digitale Transformation" nennen, aktiv mitgestalten. Und der Wandel schlägt ungebremst zu. Wir müssen lernen, das zu beherrschen, als Gesellschaft, als Menschen, als soziale Wesen. Das geht mit am besten durch Geschichten.

Dominik Rüchardt

Früh berufener, doch spät bekennender Literat, und Zeichner, erkenntnissüchig, politisch, Mathematiker, Querdenker in der Industrie. Mitautor des Digitalen Wandels und sein kritischer Mahner aus dem inneren Kreis. Redner, Moderator, Vielreisender, Familienvater. Auf ein Wort reduziert: ein Eindrückeverwandler.

Motto: mache Dich überflüssig. Grund: Die Welt ist so spannend - und wenn du sie nicht teilst, wird sie nur kleiner.

Kulturtier: Das ist der Mensch - angesiedelt zwischen Wildtier und Nutztier - und er muss darauf achten, das zu bleiben.

Dominik Rüchardt 1970

Geboren 1964 – in München

Aufgewachsen im Vorort, 5. Kind, Leben auf der Straße, im Wald, Schule muss sein. 10 Jahre Ministrant, 10 Jahre Geigenunterricht, Jugendorganisationen in Kirche und Politik, Lagerfeuer am Fluss, früh Geld verdient mit Zeitungaustragen, Nachhilfe, Jobs als Straßenkehrer beim Bauhof.

1970 das erste Gedicht auf der Kellertreppe:

 Du Dib machst in die Hose

Du Dib machst alles kaput

Mau Mau, du Sau

Ins Gefähnis mit Dir.

Die Schreibleidenschaft wird durch Lehrer wegen „zu viel Fantasie“ kritisiert, blüht auf in lokalen Jungendblättern. Die pubertäre Idee, Priester zu werden, scheitert am Zölibat. Mathematik bietet noch viel mehr Erkenntnis, im Studium zwischendurch Krise, der Versuch, Journalist zu werden, scheitert an der Größe der Konkurrenz und mangelnder Übung. Das Leben ist aber reich an Schätzen, Liebe und Möglichkeiten. Die politische Farbe wird bunter, Schreiben als Gebrauchsdichter für Hochzeiten und Geburtstage.

1993 geheiratet, ein Sohn kommt zur Welt. Leben als berufstätige Eltern in München.  

10 abenteuerliche Jahre in der Sturm und Drang Zeit der Computer. Erfinder bahnbrechender Rechenverfahren, StartUp Feeling und schneller Ruhm, gefolgt von Insolvenz beim Platzen der Blase 2002. Dann bei großen IT Unternehmen. Business, Veränderung, Politik, rund um die Welt ein tiefer Blick in die Möglichkeiten und Grenzen von Menschen und Unternehmen. Die Sprache als entscheidendes Medium in einer komplexen Welt rückt wieder an vorderste Stelle. Bühnenauftritte als Sprecher und Moderator, Artikel, Verhandlungen, kurze Texte, die viel bewegen.

2011 in Kambodja Beginn der Verbotesammlung, dann entstehen die Geschichten. Die Welt ist groß, ist bunt, ist lebendig, ist verletzlich, ist liebenswert, ist es auf jeden Fall wert, Bilder von ihr zu zeichnen, über die nachzudenken sich lohnt.

Seitdem weiter viel gereist, erlebt, wie die Gesellschaft unter dem Einfluss von Technologie mehr und mehr ihre Selbständigkeit und ihren Anspruch an Freiheit verliert, viel dazu geschrieben in Romanen und Sachbüchern.

Seit 2018 ins Zeichnen eingestiegen. Bringe es auf den Punkt, Humor hilft! in der Caricatura Sommerakademie die erste Reife erlangt, seitdem unermüdlich dabei.

Ich zeichne in Worten, ich erzähle in Bildern.